Brot und Brötchen werden immer mehr zur industriellen Massenware

Die Zeiten, in denen Backwaren lokale Produkte waren, täglich frisch vom Bäcker, gibt es nur noch wenige. Backshops, Backstationen und Brötchen-Discounter arbeiten mit Fertigbackmischungen, vorgefertigt oder noch ungebackenen Brötchen (Teiglingen) aus der Fabrik, die dann im Backshop,
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vom Verkaufspersonal, nur noch fertig gebacken werden. Traditionelle Bäckereien sterben aus. Die Realität: Industriell gefertigte Billig-Backwaren mit High-Tech Enzymen (künstlich veränderte Eiweiße) und diversen künstlichen Zusatzstoffen.

Brote und Brötchen vom Fließband, die aussehen, als kämen sie aus einer „traditionellen“ Bäckerei. Die meisten Verbrauchen wissen nicht, dass industriell gefertigte Backwaren, oft mit Inhaltsstoffen aus Pilzen und Bakterienkulturen verarbeitet werden. Das Problem: Enzyme (künstlich veränderte Eiweiße) sind häufig gentechnisch verändert. Gewonnen werden diese Enzyme aus Schimmelpilzen, vorwiegend Aspergillusniger und Bakterien, Bacillus subtilis.

SWR-Dokumentation Billige Brötchen – Den Teiglingen auf der Spur

Niemand weiß genau, wie sie im Körper des Verbrauchers wirken. Auffallend ist jedoch, dass die Zahl der Verbraucher, die allergisch auf Backwaren reagieren, seit Jahren steigt. 5 bis 20 verschiedene Enzyme können in einem Brötchenteig enthalten sein. All diese Zusatzstoffe müssen bei unverpackter Backware nicht angegeben werden. Der Verbraucher erfährt daher auch nicht, was er kauft. Brötchen mit diesem Chemie-Cocktail werden gerne gekauft, weil sie leicht, luftig und groß sind.

„Mono- und Diacetylweinsäureester machen Brötchen groß und hohl, dafür schmecken sie aber auch nach nichts“, so der Lebensmittelkritiker Udo Pollmer. „Sie sind ein Beispiel dafür, wie man mit Zusatzstoffen Lebensmittel pervertieren kann: Man fügt einen Stoff hinzu, um ein Produkt schlechter zu machen.“ Und steigert dadurch den Absatz, weil die Kunden gerne mehr Geld für große Brötchen ausgeben, auch wenn es Luft ist, die sie kaufen. Das Aufblähverfahren macht gleichzeitig den traditionellen Bäckern das Leben schwer, weil deren Brötchen dagegen mickrig aussehen.“

Zusätzlich zu den Back-Enzymen gibt es noch eine Liste von Zusatzstoffen, die in Backmischungen verwendet werden dürfen. Ein ganzer Chemiebaukasten mit rund 200 Substanzen. Nirgendwo sonst in der Lebensmittelindustrie kommen so viele Zusatzstoffe zum Einsatz, wie in Backwaren. Das natur belassene Produkt, aus Mehl, Hefe, Salz und Wasser, ohne Backmittel und anderen Zusatzstoffen, dass ist immer weniger zu finden.

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„Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.“ Hippokrates

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Ein Kommentar

  1. M.Gatzke sagt:

    Die Realität: Industriell gefertigte Billig-Backwaren mit High-Tech Enzymen (künstlich veränderte Eiweiße) und diversen künstlichen Zusatzstoffen.
    ————-
    Solange die Menschen dieses Zeug kaufen, wird sich auch nichts ändern.sie wollen das so ahben, also bekommen sie es.
    Den guten alten bäcker um die Ecke mit guter Ware lässt man verhungern -pleite gehen, stattdessen verfrühstückt man die Chemie. Hautsache BILLIG!
    Zu–künstlich veränderte Eiweiße)– die scheinen mir am bedeutensten zu sein.Hört man doch ständig, dass Eiweis sich im Gehirn ablagert, nicht mehr abtransportiert wird, und so mit “ein” Faktor für Demenz sein könnte. Was wissen wir schon, wie sich all diese Chemie im Körper noch auswirkt.
    Fakt ist jedoch, dass gewisse krankheiten rassant zunehmen, irgendwo müssen sie ja herkommen.
    Auch Demenz – eine moderne Zivilisationskrankheit –ist kein gottgewolltes Schicksal.
    Wir sollten uns den natürlichen Nahrungsmitteln wieder zuwenden. Naturgemäß produzieren , statt in einen Chemiewahn zu verfallen.
    Zurück zur Natur! Und- gute Ware hat seinen Preis.
    Was man am Essen einspart, trägt man später zum Arzt. m.gatzke —

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