Archiv für Ernährung

Attacke gegen Nahrungsmittelkonzerne

Die Zeitschrift ist eines der renommiertesten Wissenschaftsmagazine der Welt und die Autoren kommen von führenden Unis der Welt: In einem Artikel für The Lancet üben Mediziner, Soziologen und Gesundheitsexperten harte Kritik an internationalen Lebensmittelkonzernen: „Multinationale Nahrungs-, Getränke- und Alkoholkonzerne nutzen ähnliche Strategien wie die Tabakindustrie, um die öffentliche Gesundheit zu unterminieren.“

Die Expertenvorwürfe im Detail

Anstieg: An nicht übertragbaren bzw. nicht ansteckenden Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall, Krebs etc. sterben weltweit bereits 65 Prozent aller Menschen. Bis 2030 könnte dieser Prozentsatz noch weiter zunehmen. Internationale Lebensmittelkonzerne seien mit ihren Produkten als maßgebliche treibende Faktoren für diese Epidemien mitverantwortlich und profitierten vom steigenden Konsum dieser ungesunden Produkte wie stark verarbeitete Lebensmittel (Fertigmahlzeiten) und Getränke.

Strategie: Die Alkohol- und Lebensmittelindustrie nütze ähnliche Strategien wie die Tabakindustrie, um die Gesundheitspolitik zu untergraben – indem sie etwa … zum » Artikel Quelle kurier.at

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50 Prozent mehr Zucker in Kinder-Produkten

Lebensmittelunternehmen fixen kleine Kinder gezielt mit einer Extraportion Zucker an: Frühstücksflocken, die speziell für Kinder vermarktet werden, enthalten im Mittel 50 Prozent mehr Zucker als Erwachsenen-Produkte. Das ist das Ergebnis eines Marktchecks von foodwatch.

Wenn es um Kinder geht, geben sich Lebensmittelunternehmen gerne verantwortungsbewusst. In Wahrheit sind gerade Produkte für Kinder besonders unausgewogen – wie ein Marktcheck von foodwatch zeigt:

Frühstücksflocken, die speziell für Kinder vermarktet werden, sind noch viel zuckriger als die für Erwachsene. Im Schnitt 50 Prozent mehr Zucker steckt in den Kinderprodukten. Flocken, die für Erwachsene verkauft werden, kommen im Mittel auf 20 Gramm Zucker pro 100 Gramm – Kinder-Frühstücksflocken dagegen auf 30 Gramm. Deutlich zu viel, denn … » zum Artikel Quelle foodwatch.de

E-Mail Aktion Foodwatch

Zwischen 30 und 37 Prozent Zucker in Nestlé-Frühstücksflocken für Kinder – das muss nicht sein! Fordern Sie den größten » Nahrungsmittelkonzern der Welt auf, nur noch solche Lebensmittel als Kinderprodukte zu vermarkten, die wirklich kindgerecht sind. » Zur Mitmach-Aktion Foodwatch.de

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Gen-Patente auf Lebewesen – Das Geschäft mit dem Erbgut

Dürfen Landwirte bald keine Schweine mehr züchten, weil deren Erbgut einem Konzern gehört?

Ein Großkonzern strebt die globale Kontrolle von Nahrung und Lebensmitteln an. Eine brisante Dokumentation über den Patentantrag auf Schweine. Genforscher des Biotechnologie-Konzerns Monsanto haben bestimmte Bestandteile des Erbgutes von Schweinen entschlüsselt und beschrieben. Ein großer Geschäftsplan, bei dem es um die weltweite Kontrolle von Nahrung geht. Vom Saatkorn bis zum Bissen auf der Gabel.

Wird dieses Patent genehmigt, erhält das Unternehmen Monsanto, die Kontrolle über einen wesentlichen Anteil aller Schweine garantiert. Und was ganz besonders bedenklich ist, das Patent gilt nicht nur für die Schweine. Es schließt auch deren Nachwuchs mit ein. Jedes mal, wenn diese Schweine gebären, ist das eine Patentverletzung, für die der Landwirt an Monsanto zahlen muss. Für Futtermittel wie beispielsweise genmanipulierter Mais ist das längst Realität. Die Dokumentation geht auch der Frage nach, welche Risiken diese Nahrungsmittel für den Konsumenten haben.

WDR Dokumentation – Arme Sau – Das Geschäft mit dem Erbgut



Weiterführende Literatur und DVD`s zum Thema Gentechnik

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Die EU aber auch die Bundesregierung fördern die Gentechnik im Interesse der Chemieindustrie.

Die Risiken für die Menschheit sind kaum abzusehen. Lesen Sie in diesem Buch:

  • Der ungeklärte Tod von 70 Milchkühen nach Langzeitfütterung mit Genmais
  • Der Einfluß von Lobbyisten auf Brüssel und Berlin
  • Monsanto-Strategie: weltweit keine konventionelle Soja mehr
  • Ungekennzeichnetes Gen-Saatgut als Welthungerhilfe
  • Vernichtung bäuerlicher Existenzen und wachsender Widerstand
  • Monsanto: Mit 75 Angestellten in der Rechtsabteilung und einem 10-Millionen- Dollar-Etat gegen Bauern.

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Das Buch deckt die Verflechtungen von Monsanto mit der US-Nahrungsmittelbehörde FDA auf. Und macht damit auf eine Bedrohung aufmerksam, die nur den wenigsten Verbrauchern bekannt ist.

Bereits heute stammt 90 % des in den USA angebauten Sojas von Monsanto. Und er ist gentechnisch verändert.

Der weitaus größte Teil davon landet anschließend auf den Tellern der Verbraucher.

 

 

 

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Árpád Pusztai und Ignacio Chapela haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind bedeutende Wissenschaftler und ihre Karrieren sind ruiniert.

Beide Wissenschaftler arbeiten im Bereich der Gentechnik. Beide machten wichtige Entdeckungen. Beide sind gefährdet, weil sie die Mächtigen in Forschung und Industrie kritisieren, die dadurch ihre Investitionen bedroht sehen.

Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden.

Nur 5% der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich.

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Die knallharten Methoden der Gentechnik-Industrie

Hessischer Bauer im Gefängnis: Die knallharten Methoden der Gentechnik-Industrie

Ein Bauer kauft Genmais von einem Chemiekonzern und füttert seine Tiere damit. Daraufhin werden sie krank und sterben. Er geht an die Öffentlichkeit und landet schließlich im Gefängnis.
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Der Kauf von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln für seine Tiere wurde einem hessischen Bauern zum Verhängnis. Als einer der ersten Bauern in Deutschland testete Gottfried Glöckner die Verfütterung von Genmais an Tieren mit verheerenden Auswirkungen auf seinen Zuchtbetrieb. Es ging eine … » zum Artikel Quelle deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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Lebensmittelindustrie gegen Verbraucher

Immer wieder schafft es die Lobby der Lebensmittelindustrie, Gesetze oder Verordnungen so zu ändern, dass Verbraucher eher verwirrt werden. So kaufen Kunden weiter Produkte mit zweifelhaften Inhalten. Die Lebensmittelindustrie scheut keine Kosten, um die Gesetzgebung zu beeinflussen.

Ausgetrickst von Lebensmittelherstellern. Angaben über Inhaltsstoffe sind so verwirrend aufgedruckt, dass es die Meisten vermutlich nicht verstehen. Den Verbraucher im unklaren lassen, dass hat eine lange Tradition bei der Lebensmittelindustrie. Warum kommt sie damit immer wieder durch?

Frontal 21 – Lebensmittelindustrie gegen Verbraucher

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Das Geschäft mit den Sportgetränken

Viel Sauerstoff soll den Körper leistungsfähig machen. So glauben immer mehr an Sportgetränke. Bessere Sauerstoffzufuhr, Mineralien, isotonische Wirkung so wird es versprochen. Allein die Illusion, dass diese Drinks gut tun, haben Sportgetränke auch bei Freizeitsportlern zu einem gefragten Lifestyle-Getränk gemacht und für die Industrie zu einem gewinnbringenden Geschäft.

Viele setzen auf die sogenannten Power-Drinks. Getränke für Sportler sind oft ein kalorienhaltiger Mix aus Wasser, Zucker und Mineralstoffen. Hersteller werben weltweit mit den „Wundergetränken“. Der Markt mit Getränken für Sportler geht in die Milliarden.

Hinter einigen Getränken stehen große Unternehmen beispielsweise gehört Gatorade zu PepsiCo, Powerade ist von Coca-Cola und auch GlaxoSmithKline produziert ein Sportlergetränk mit dem Namen Lucozade Sport. Immer mehr Produkte werben mit immer neuen Versprechungen.

Frontal 21 – Der große Bluff – Das Geschäft mit den Sportgetränken

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Was macht das Schwein im Saft?

Gelatine im Multivitaminsaft, Schweineborsten in der Brotherstellung, Milchzucker in der vermeintlich rein pflanzlichen Schokolade: Wer sich vegetarisch oder vegan ernähren, aus religiösen Gründen Schweineprodukte meiden oder nur bestimmte Formen der Tierhaltung unterstützen möchte, bekommt wider Willen tierische Produkte untergejubelt.

Eine Gesetzeslücke macht es möglich: In vielen Produkten stecken versteckte Tiere, ohne dass dies auf der Verpackung angegeben werden muss. Wir meinen: Wer bestimmte oder alle Tierprodukte vermeiden will, muss die Möglichkeit dazu haben! Unterzeichnen Sie jetzt unsere » E-Mail-Aktion an Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und fordern Sie eine Kennzeichnungspflicht für alle versteckten Tierprodukte und Tierbestandteile.

» Quelle Foodwatch

Was macht das Schwein im Saft? Foodwatch-Aktion versteckte Tiere

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Krank vom Essen – Ist modernes Essen gefährlich?

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Was essen wir eigentlich, wie gesund ist unsere Nahrung, werden wir krank vom Essen? Die Reportage sucht Antworten und überprüft Klischees, informiert über neueste ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und klärt auf, wie riskant unsere Nahrung heutzutage sein kann.

Stecken wir in der Ernährungsfalle? Essen wir uns krank?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf weist auf Risiken hin. Sie warnt vor zu viel Zucker in der Ernährung, warnt vor einer dramatischen Zunahme chronischer Krankheiten. Der Film zeigt, welche Gefahren in unserem heutigen Essen lauern und wie industriell gefertigte Nahrung krank machen kann.

Phönix Reportage – Krank vom Essen

Essen lockt an jeder Ecke und wir werden immer dicker. Ist das Fastfood oder die Convenience Ware (bequemes Essen) dafür verantwortlich? Nicht Fett allein ist ein Problem. Die Lebensmittelindustrie hat eine “Kohlehydrat-Zucker-Falle” produziert, in die Verbraucher massenweise tappen. Der Ernährungswissenschaftler Nicolai Worm präsentiert neueste Forschungserkenntnisse, wonach die allseits beklagte Dickleibigkeit auf geschickt “gemischten” Lebensmitteln basiert, die die menschliche Suchtanfälligkeit nutzen.

Täuschung gehört mit zum Geschäft                 Anzeige

Nichts hat sich in den letzten Jahren so sehr verändert wie unsere Nahrung. Sie stammt mittlerweise zu dreiviertel aus industrieller Produktion. Lebensmittel für deren Herstellung man viel Chemie benötigt. Aromen, Mundfühl-Regulatoren, » Süßstoffe, Farbstoffe oder » Geschmacksverstärker. Konservierungsstoffe wegen der langen Transportwege oder Gefriertaustabilisatoren für die » Aufbackware.

Aus den Design-Labors der Industrie „frisch“ auf den Tisch

Ein Chemie-Cocktail, der selbst Experten erschaudern lässt. Wie etwa Udo Pollmer. Der Lebensmittel Chemiker ist Experte in Sachen Lebensmittel: „ Wenn man das alles zusammenzählt, was es an Substanzen aus dem Bereich der Chemie oder Biotechnologie gibt, die Lebensmittel zugesetzt

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Brot und Brötchen werden immer mehr zur industriellen Massenware

Die Zeiten, in denen Backwaren lokale Produkte waren, täglich frisch vom Bäcker, gibt es nur noch wenige. Backshops, Backstationen und Brötchen-Discounter arbeiten mit Fertigbackmischungen, vorgefertigt oder noch ungebackenen Brötchen (Teiglingen) aus der Fabrik, die dann im Backshop,
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vom Verkaufspersonal, nur noch fertig gebacken werden. Traditionelle Bäckereien sterben aus. Die Realität: Industriell gefertigte Billig-Backwaren mit High-Tech Enzymen (künstlich veränderte Eiweiße) und diversen künstlichen Zusatzstoffen.

Brote und Brötchen vom Fließband, die aussehen, als kämen sie aus einer „traditionellen“ Bäckerei. Die meisten Verbrauchen wissen nicht, dass industriell gefertigte Backwaren, oft mit Inhaltsstoffen aus Pilzen und Bakterienkulturen verarbeitet werden. Das Problem: Enzyme (künstlich veränderte Eiweiße) sind häufig gentechnisch verändert. Gewonnen werden diese Enzyme aus Schimmelpilzen, vorwiegend Aspergillusniger und Bakterien, Bacillus subtilis.

SWR-Dokumentation Billige Brötchen – Den Teiglingen auf der Spur

Niemand weiß genau, wie sie im Körper des Verbrauchers wirken. Auffallend ist jedoch, dass die Zahl der Verbraucher, die allergisch auf Backwaren reagieren, seit Jahren steigt. 5 bis 20 verschiedene Enzyme können in einem Brötchenteig enthalten sein. All diese Zusatzstoffe müssen bei unverpackter Backware nicht angegeben werden. Der Verbraucher erfährt daher auch nicht, was er kauft. Brötchen mit diesem Chemie-Cocktail werden gerne gekauft, weil sie leicht, luftig und groß sind.

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Glutamat künstliche Geschmacksverstärker

Wie gefährlich ist Glutamat?

Glutamat ist das Salz der Aminosäure (Glutaminsäure) und ein weißes Pulver, dass beispielsweise in Fertig- und Tiefkühlgerichten (Convenience-Produkten), Chips, Tütensuppen, Sojasoße und Gewürzmischungen als künstlicher Geschmacksverstärker zugesetzt wird. Glutamat werden die E-Nummern E620 bis 625 zugeordnet. Glutamat ist neben süß, salzig, bitter und sauer, der fünfte Geschmack und wird auch als „Umami“ bezeichnet.
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Nach dem Nahrungsmittel-Experten Hans Ulrich Grimm ist:

“Glutamat der Zusatzstoff, der die weitreichendsten Auswirkungen auf das Leben der Menschen, ihr Gehirn und ihre Körperform hat. Und das auf eine heimtückische, ja hinterlistige Weise, ohne dass es den Menschen bewusst wird.” (Zitat aus dem Buch
Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt , S. 57/58)

Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze sondern chemische Substanzen

Glutamat beeinflusst die menschlichen Sinne. In Lebensmittel, in denen Glutamat zugesetzt wird, gibt es nur noch einen „Einheitsgeschmack“, der so intensiv ist, dass die Geschmacksnerven verbildet werden und kein natürliches Aroma mehr erkannt werden kann. Glutamat wirkt wie ein zusätzlicher Geschmacks-Rezeptor auf der Zunge. Mit Glutamat wird die Zunge getäuscht. Zum Beispiel schmeckt die Suppe dann so, als sei viel Fleisch verwendet worden, doch in Wahrheit ist es nur ein ganz geringer Teil und der Rest sind künstliche Geschmacksverstärker.

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