Die europäische Notenpresse gerät außer Kontrolle

Die EZB leiht den Banken Hunderte Milliarden Euro, obwohl der Wert der dafür verpfändeten Sicherheiten zweifelhaft ist. Selbst Experten blicken kaum noch durch – nun drohen gefährliche Manipulationen.

Sie sind gestandene Banker, ausgewiesene Kapitalmarktprofis, manche von ihnen waren jahrelang Vorstände. Doch jeder von ihnen zuckt auf die Frage mit den Schultern. STEP-Markt? “Den Namen habe ich schon mal gehört, aber mehr weiß ich darüber auch nicht”, sagt der eine, “nie näher damit befasst”, ein anderer.

Ein hochrangiger Notenbanker guckt nur verständnislos, statt … » Zum Artikel Quelle welt.de

Wie es 2013 mit dem Euro weitergehen muss

Ein realistischer Status des Euro ist jetzt die Voraussetzung für die Weichenstellung, wie es mit dem Euro sinnvollerweise weitergeht. Dass die Euro-Krise bereits fast überstanden sei, ist eine wenig hilfreiche Fehleinschätzung der Lage.

Die Eurokrise begann mit der Einführung der Gemeinschaftswährung am 1.Januar 2002, genau vor 11 Jahren. Es waren die Konstruktionsfehler des Euro, die die nach ihm benannte Krise zwangsläufig nach sich zogen. Man hatte 17 Volkswirtschaften, die irgendwo zwischen dem oberen Rand der ersten Welt und einem mittleren Bereich der zweiten Welt anzusiedeln waren, über Nacht dazu verdonnert mit ein und derselben Währung am Weltmarktgeschehen teilnehmen zu müssen.

Die ökonomischen Entwicklungsstände in den Euroländern differierten in einem Umfang, dass an die Einführung einer Gemeinschaftswährung vernünftigerweise nicht einmal hätte gedacht werden dürfen. Als ob ausgerechnet … » zum Artikel Quelle wiwo.de

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Die europäische Notenpresse gerät außer Kontrolle
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Ein Kommentar

  1. Geld, Politik und Religion

    Das Geld ist die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung in einer arbeitsteiligen Zivilisation, und der Geldkreislauf der Volkswirtschaft ist so lebenswichtig wie der Blutkreislauf des Menschen. Der Zusammenbruch des Geldkreislaufs (Liquiditätsfalle) bedeutet das Ende der Zivilisation.

    Damit das “Geld, wie es (noch) ist” in Bewegung (im Umlauf) bleibt, werden heute zwei Mechanismen eingesetzt, die aber beide in ihrer Wirkung destruktiv sind und jede Volkswirtschaft mit mathematischer Präzision zerstören: das “Zuckerbrot” der Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins) und die “Peitsche” der schleichenden Inflation.

    Für den Zinsgeldverleih muss der Urzins bezahlt werden, was zur systemischen Ungerechtigkeit der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Privatkapitalismus) führt; und die schleichende Inflation ist erforderlich, um die als “Frieden” bezeichnete Zeitspanne von einem Krieg bis zum nächsten zu verlängern.

    Wer “Spitzenpolitiker” in einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) spielen will, darf diese Zusammenhänge auf gar keinen Fall wissen; und wer ein von der “hohen Politik” anerkannter “Wirtschaftsexperte” sein will, darf auf gar keinen Fall wissen, was Geld ist:

    Geld, Geldmengen und Geldillusionen

    Damit das “Geld, wie es sein soll” vom arbeitenden Volk gar nicht erst angedacht wird und somit die Marktwirtschaft unverständlich und auf jeden Fall kapitalistisch bleibt, sodass “Spitzenpolitiker”, “Wirtschaftsexperten” und andere sinnfreie Existenzen weiterhin gut beschäftigt sind, gibt es bis heute die Religion (selektive geistige Blindheit gegenüber makroökonomischen Konstruktionsfehlern):

    Der Zins – Mythos und Wahrheit

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