Glutamat künstliche Geschmacksverstärker

Wie gefährlich ist Glutamat?

Glutamat ist das Salz der Aminosäure (Glutaminsäure) und ein weißes Pulver, dass beispielsweise in Fertig- und Tiefkühlgerichten (Convenience-Produkten), Chips, Tütensuppen, Sojasoße und Gewürzmischungen als künstlicher Geschmacksverstärker zugesetzt wird. Glutamat werden die E-Nummern E620 bis 625 zugeordnet. Glutamat ist neben süß, salzig, bitter und sauer, der fünfte Geschmack und wird auch als „Umami“ bezeichnet.
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Nach dem Nahrungsmittel-Experten Hans Ulrich Grimm ist:

“Glutamat der Zusatzstoff, der die weitreichendsten Auswirkungen auf das Leben der Menschen, ihr Gehirn und ihre Körperform hat. Und das auf eine heimtückische, ja hinterlistige Weise, ohne dass es den Menschen bewusst wird.” (Zitat aus dem Buch
Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt , S. 57/58)

Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze sondern chemische Substanzen

Glutamat beeinflusst die menschlichen Sinne. In Lebensmittel, in denen Glutamat zugesetzt wird, gibt es nur noch einen „Einheitsgeschmack“, der so intensiv ist, dass die Geschmacksnerven verbildet werden und kein natürliches Aroma mehr erkannt werden kann. Glutamat wirkt wie ein zusätzlicher Geschmacks-Rezeptor auf der Zunge. Mit Glutamat wird die Zunge getäuscht. Zum Beispiel schmeckt die Suppe dann so, als sei viel Fleisch verwendet worden, doch in Wahrheit ist es nur ein ganz geringer Teil und der Rest sind künstliche Geschmacksverstärker.

Immer wieder gibt es Hinweise, dass Glutamat dick machen könnte. Denn der Geschmacksverstärker löst im Gehirn ein Signal aus, so dass man immer mehr essen möchte. Verschiedene Studien zeigen auf, dass Tiere durch Glutamat gefräßiger werden.

»Der Gefräßig-Macher: Wie uns Glutamat zu Kopfe steigt und warum wir immer dicker werden

Die gängigsten „Codenamen“ für Geschmacksverstärker (Glutamat):

E620 – Glutaminsäure (oder Natrium-Glutamat)
E621 – Mononatrium-Glutamat (Natriumsalz)
E622 – Monokalium Glutamat
E623 – Calcium-Glutamat
E624 – Monoammonium Glutamat
E625 – Magnesium-Glutamat

Diese Bezeichnungen gelten für Glutamate in “Reinform” (>99%). Substanzen, die weniger als 99% enthalten, werden unter anderen Namen verarbeitet. Um sich vor Glutamaten zu schützen, muss man beim Einkauf ganz genau lesen, was auf der Verpackung unter Inhaltsstoffen aufgeführt ist.

Bericht NDR – Wie gefährlich ist Glutamat?

Häufig wird nicht die Bezeichnung Glutamat verwendet sondern E-Nummern. Die Industrie verwendet für die künstlichen Geschmacksverstärker auch Begriffe wie „Würze“, „Speisewürze“, „Aroma“, „Sojawürze“, „gekörnte Brühe“, „fementierter Weizen“ oder „Hefeextrakt“.

Das Hefeextrakt hat mit dem Naturprodukt Hefe nicht viel zu tun. Bei der Herstellung von Hefeextrakt werden die in der Hefe enthaltenen Aminosäuren extrahiert. So entsteht Hefeextrakt. Gemäß Gesetzgebung gilt Hefeextrakt nicht als Geschmacksverstärker sondern als „natürliche“ Zutat.

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So können Hersteller über Hefeextrakt ihren Produkten Glutamat hinzugeben und trotzdem damit werben, keine Geschmacksverstärker oder Glutamat einzusetzen. So findet sich Hefeextrakt auch in Bio-Lebensmitteln, obwohl der Einsatz von Glutamat für Bioprodukte selbst nicht erlaubt ist.

„Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.“ Hippokrates

 

 

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