Letzte Rede von Martin Luther King

Martin Luther King hielt diese beeindruckende Rede im „Bishop Charles Manson Temple“ in Memphis (Tennessee) einen Tag vor seiner Ermordung im Alter von 39 Jahren am 04. April 1968.

Wir sagen zu Amerika nicht mehr als dies: Stehe zu dem, was du auf dem Papier versprochen hast. Wenn ich in China oder Russland oder irgendeinem totalitären Land lebte, dann könnte ich vielleicht diese illegalen einstweiligen Verfügungen verstehen. Dann könnte ich vielleicht auf die Verweigerung gewisser Grundrechte aus dem 1. Zusatz zur Verfassung verstehen, weil sie sich in jenen Ländern nicht darauf verpflichtet haben.

Aber irgendwo lese ich etwas von Versammlungsfreiheit, von Redefreiheit, von Pressefreiheit. Irgendwo lese ich, dass die Größe Amerikas im Recht besteht, für das Recht zu protestieren. Und deshalb sage ich: uns werde keine Hunde oder Wasserwerfer zur Umkehr bringen, uns wird keine einstweilige Verfügung zur Umkehr bringen. Wir marschieren weiter.
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Nun ich weiß nicht, was jetzt geschehen wird. Schwierige Tage liegen vor uns. Aber das macht mir jetzt wirklich nicht viel aus. Denn ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen. Ich mache mir keine Sorgen.

Wie jeder andere würde ich gerne lange leben. Langlebigkeit hat ihren Wert. Aber darum bin ich jetzt nicht besorgt. Ich möchte nur den Willen Gottes tun. Er hat mir erlaubt, auf den Berg zu steigen. Und ich habe hinüber gesehen. Ich habe das gelobte Land gesehen.

Vielleicht gelange ich nicht dorthin mit euch. Aber ihr sollt heute Abend wissen, dass wir, als ein Volk, in das gelobte Land gelangen werden. Und deshalb bin ich glücklich heute Abend. Ich mache mir keine Sorgen wegen irgendetwas. Ich fürchte niemanden. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.

I have a dream Martin Luther King 28. August 1963 Washington D. C.

Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihres Glaubenbekenntnisses ausleben wird: Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind als gleich erschaffen.

Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.
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Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt.

Ich habe einen Traum, dass eines Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt werden und die unebenen Plätze werden flach und die gewundenen Plätze gerade und die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart werden und alles Fleisch miteinander wird es sehen.

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