Riester-Rente – Ausplünderung der Bevölkerung – Arm im Alter trotz Riesterrente

Mai 2001 eine Jahrhundert-Reform wird verkündet die sogenannte Riesterrente. Privates Sparen mit “Unterstützung” vom Staat. Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Bilanz einer sogenannten Jahrhundertreform.

Die Riester-Rente wurde als entscheidender Schritt zur Lösung der Rentenfrage von ihren Befürwortern (Politik, Banken und Versicherungen) gefeiert. Ihre Verfechter waren sich damals einig: Die gesetzliche Rente alleine könne es nicht mehr schaffen. In einer älter werdenden Gesellschaft müsse jeder privat vorsorgen. Mit staatlichen Zuschüssen sollten die Bürger ermuntert werden, ein privates „Zusatzpolster“ für ihr Alter anzusparen.
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Doch heute, rund zehn Jahre später, entpuppt sich die vermeintlich renditeträchtige Privatvorsorge à la Riester mehr und mehr als Rohrkrepierer: Die staatlichen Zuschüsse kommen vor allem den Versicherungsgesellschaften zugute und nicht den kleinen Sparern.

Oft werfen Riesterversicherungen sogar weniger ab als viele ungeförderte Produkte,  auch weil der Staat zwar die Ansparphase fördert aber bei der Auszahlung ebenso Steuern erhebt.

Viele Rentner müssten über 90 Jahre werden, um auch nur das Geld wiederzusehen, dass sie in die Riester-Versicherungen eingezahlt haben. » Quelle daserste.de

 

Die Story im Ersten – Das Riester-Dilemma – Portrait einer Jahrhundertreform

Schlechte Renditen und undurchsichtige Verträge. Die Bilanz nach zehn Jahren Riester-Rente ist ernüchternd. Zudem wird die private Ergänzung zur gesetzlichen Rente nicht vor » Altersarmut schützen. Jahrzehnte war Altersarmut kein Thema, dass wird sich dramatisch ändern, warnen Experten. Schuld seien die Reformen der vergangenen Jahre sagt Prof. Winfried Schmähl. Er war viele Jahre der Rentenberater der Regierung. Als Riester kam, wurde er abgesägt, weil er die Reform kritisierte.

Die Reformen der letzten zehn Jahre angefangen mit der Riesterrente werden das Rentenniveau stark absenken. Wer 45 Jahre als Durchschnittsverdiener gearbeitet hat, wird in Zukunft rund 44 Prozent des jeweiligen Durchschnittlohnes als Rente erhalten. Die Kürzung soll durch die private Vorsorge ausgeglichen werden.

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Die Senkung des Rentenniveaus heißt für den Einzelnen gut 15 Prozent weniger Geld. Und weil die Renten künftig versteuert werden müssen und sich der Renteneintritt auf 67 Jahre erhöht, steigt das Minus sogar auf gut 25 Prozent. Und wer vorher ausscheidet muss künftig sogar mit einem Drittel weniger auskommen als früher.

Ein Großteil der Versicherten landet dann mit seiner Rente unterhalb der Sozialhilfe. Die Politik der letzten Jahre bekommen schon jetzt immer mehr Neu-Rentner zu spüren. In keinem anderen Land wurde das Rentenniveau so stark gesenkt.

Selbst wer 32 Jahre durchgehend zum Durchschnittslohn

gearbeitet hat wird künftig im Alter » Sozialhilfe benötigen.

Frontal21 – Riester Abzocke – Alles auf Kosten der Kunden


Riester-Rente eine Reise ins Ungewisse. Ein Produktvergleich ist unmöglich. Der Kunde völlig nebensächlich. Versicherungen interessieren sich einzig und allein für das Geld potentieller Kunden. Zitat “Prof. Klaus Jaeger (Wirtschaftswissenschaftler FU Berlin): Nach seinen Berechnungen kommen Versicherer bei Abschluss einer Riesterrente auf einen durchschnittlichen Gewinn von 8.000 Euro pro Vertrag.” Ein großartiges Geschäft zu Lasten der Versicherten und das mit staatlichen Fördergeldern.

Volker Pispers: Die Rentenlüge

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