Tag Archiv für Fastfood

Attacke gegen Nahrungsmittelkonzerne

Die Zeitschrift ist eines der renommiertesten Wissenschaftsmagazine der Welt und die Autoren kommen von führenden Unis der Welt: In einem Artikel für The Lancet üben Mediziner, Soziologen und Gesundheitsexperten harte Kritik an internationalen Lebensmittelkonzernen: „Multinationale Nahrungs-, Getränke- und Alkoholkonzerne nutzen ähnliche Strategien wie die Tabakindustrie, um die öffentliche Gesundheit zu unterminieren.“

Die Expertenvorwürfe im Detail

Anstieg: An nicht übertragbaren bzw. nicht ansteckenden Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall, Krebs etc. sterben weltweit bereits 65 Prozent aller Menschen. Bis 2030 könnte dieser Prozentsatz noch weiter zunehmen. Internationale Lebensmittelkonzerne seien mit ihren Produkten als maßgebliche treibende Faktoren für diese Epidemien mitverantwortlich und profitierten vom steigenden Konsum dieser ungesunden Produkte wie stark verarbeitete Lebensmittel (Fertigmahlzeiten) und Getränke.

Strategie: Die Alkohol- und Lebensmittelindustrie nütze ähnliche Strategien wie die Tabakindustrie, um die Gesundheitspolitik zu untergraben – indem sie etwa … zum » Artikel Quelle kurier.at

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Wie Alltagsdrogen die Gesellschaft steuern

Kaffee, Nikotin und Alkohol, die kleinen Helfer für den täglichen Gebrauch. Die Schmiermittel der Gesellschaft.

Was wäre die Welt ohne Kaffee? Ungefähr 90 Prozent aller erwachsenen Deutschen greifen jeden Morgen zu Kaffee. Das bittere Gebräu ist noch vor Bier, das Getränk Nummer eins. Das Geheimnis für den beispielslosen Siegeszug von Kaffee liegt im inneren der Kaffeebohne verborgen: Das Coffein.

Coffein ist ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine und gehört zu den psychoaktiven Drogen aus der Gruppe der Stimulanzien. Coffein ist der anregend wirkende Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Mate, Guaraná, Energy-Drinks und (in geringeren Mengen) von Kakao. In reiner Form tritt Coffein als weißes, geruchloses, kristallines Pulver mit bitterem Geschmack auf. Quelle Wikipedia

Schwarzes Gift und Mother`s Little Helpers – Wie Alltagsdrogen die Gesellschaft steuern.

Zitat aus der Dokumentation Sozialwissenschaftler Dr. Gunter Amendt:

„Diese Gesellschaft würde ohne Drogen nicht funktionieren. Angefangen von den kleinen „harmlosen“ Alltagsdrogen, von denen wir bereits gesprochen haben. Den Dingen, die uns morgens in Gang bringen, Kaffee oder Tee, Zigaretten, bis hin zu den Produkten, die uns abends wieder den Schlaf ermöglichen, damit wir am nächsten Morgen ausgeruht wieder unsere Arbeit erfüllen können. Aber vor allen Dingen über die breite Palette der Pharmaindustrie, die für jede Situation, die denkbar ist, mittlerweile Produkte anbietet, die uns am funktionieren halten. Die meisten Menschen sind auf irgendeiner Droge, oft ohne es zu wissen.“

Neben Kaffee und Nikotin sind nehmen viele Menschen auch Medikamente zu sich, um den Tagesablauf zu bewerkstelligen. Dabei sind beispielsweise Kopfschmerzen oft ein Symptom für Stress oder Überforderung. Die Antwort auf den Druck dieser Gesellschaft. Wer in solchen Momenten Präparate mit Suchtpotential einnimmt, bringt dadurch nicht mehr Leistung sondern gefährdet sich eher.

Wie Sucht entstehen kann, lässt sich am Beispiel Zucker erklären. Gesüßte Speisen mag jedes Kind. Je süßer, desto besser. Und das Interesse steigert sich im laufe der Jahre. Zucker setzt zwar Glückshormone frei, liefert aber keine lang anhaltende Energie. Die Folge, ein von klein auf konditioniertes Essverhalten.

Zitat aus der Dokumentation  Sozialwissenschaftler Dr. Gunter Amendt:

„Fast alle Fastfood Produkte, auf die Kinder und Jugendliche so abfahren, von Cola über die Pizza, wo der Teig mit Zucker versüßt ist, über das, was bei Mc Donalds angeboten wird. In all diesen Produkten ist Zucker enthalten. Jeder Kindergeburtstag ist gerettet, wenn sie Fischstäbchen machen. Nun fragt man sich, wieso sind Kinder so scharf auf Fisch? Nein, sie sind nicht scharf auf Fisch. Sie sind scharf auf den Zucker, der in der Panade enthalten ist. Das mögen sie. Es ist etwas, was Kinder wollen und das ist der erste Stoff, von dem wir eine Abhängigkeit entwickeln.“

Der Mechanismus, der zur Abhängigkeit führen kann, ist immer der gleiche. Was für die eine Droge gilt, trifft auch bei anderen Substanzen zu und alle Menschen sind dafür anfällig. Auf den kindlichen » Zuckerkonsum folgen koffeinhaltige Getränke, Nikotin und Alkohol.

Geschluckt wird, was “hilft” mit den entsprechenden Konsequenzen: Der ausgiebige Konsum von Alltagsdrogen bedroht die Volksgesundheit. Der Dokumentarfilm zeigt wie unser Leben durch Sucht und Alltagsdrogen bestimmt wird.

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Krank vom Essen – Ist modernes Essen gefährlich?

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Was essen wir eigentlich, wie gesund ist unsere Nahrung, werden wir krank vom Essen? Die Reportage sucht Antworten und überprüft Klischees, informiert über neueste ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und klärt auf, wie riskant unsere Nahrung heutzutage sein kann.

Stecken wir in der Ernährungsfalle? Essen wir uns krank?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf weist auf Risiken hin. Sie warnt vor zu viel Zucker in der Ernährung, warnt vor einer dramatischen Zunahme chronischer Krankheiten. Der Film zeigt, welche Gefahren in unserem heutigen Essen lauern und wie industriell gefertigte Nahrung krank machen kann.

Phönix Reportage – Krank vom Essen

Essen lockt an jeder Ecke und wir werden immer dicker. Ist das Fastfood oder die Convenience Ware (bequemes Essen) dafür verantwortlich? Nicht Fett allein ist ein Problem. Die Lebensmittelindustrie hat eine “Kohlehydrat-Zucker-Falle” produziert, in die Verbraucher massenweise tappen. Der Ernährungswissenschaftler Nicolai Worm präsentiert neueste Forschungserkenntnisse, wonach die allseits beklagte Dickleibigkeit auf geschickt “gemischten” Lebensmitteln basiert, die die menschliche Suchtanfälligkeit nutzen.

Täuschung gehört mit zum Geschäft                 Anzeige

Nichts hat sich in den letzten Jahren so sehr verändert wie unsere Nahrung. Sie stammt mittlerweise zu dreiviertel aus industrieller Produktion. Lebensmittel für deren Herstellung man viel Chemie benötigt. Aromen, Mundfühl-Regulatoren, » Süßstoffe, Farbstoffe oder » Geschmacksverstärker. Konservierungsstoffe wegen der langen Transportwege oder Gefriertaustabilisatoren für die » Aufbackware.

Aus den Design-Labors der Industrie „frisch“ auf den Tisch

Ein Chemie-Cocktail, der selbst Experten erschaudern lässt. Wie etwa Udo Pollmer. Der Lebensmittel Chemiker ist Experte in Sachen Lebensmittel: „ Wenn man das alles zusammenzählt, was es an Substanzen aus dem Bereich der Chemie oder Biotechnologie gibt, die Lebensmittel zugesetzt

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Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Der Preiskampf im Supermarkt ist hart. Mit Versprechungen aller Art lockt die Lebensmittelindustrie Kunden. Aber bekommen Verbraucher auch das, was sie zu kaufen glauben? Viele Lebensmittel sind nicht echt!

Künstlicher Käse (»Analogkäse), Klebeschinken, Krebsfleisch aus Krustentierabfall, eine Vielzahl von künstlichen Aroma-Stoffen (Aromen aus dem Labor), Farb- und Konservierungsstoffe. Es wird mit vielen Tricks gearbeitet. Bei genauerer Prüfung zeigt sich, dass viele Produkte durch Zusatzstoffe oder Pestizide auch die Gesundheit gefährden können.

Seit langem fordern Verbraucherverbände verständlichere Deklarationsvorschriften. Trotzdem erlaubt der Gesetzgeber das Geschmacksdoping aus dem Labor und lässt zu, dass zum Beispiel “natürliche Aromen” nicht aus der Frucht selbst stammen müssen, sondern im Labor hergestellt werden können.

„In der Politik wird nicht das gemacht, was am sinnvollsten ist, sondern das, was die mächtigen Interessengruppen bestimmen und die Politik agiert als Dienstleister der Wirtschaft.“ »Thilo Bode Foodwatch

Die Tricks der Lebensmittelindustrie – Dokumentation Arte

Der Versuch, mangelnde Transparenz durch eine verpflichtende Nährwertampel auf den Produkten zu beheben, ist in Deutschland bisher durch massive Lobbyarbeit der Lebensmittelindustrie gescheitert.

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