Was haben der Osterhase und bunte Eier mit der Auferstehung Jesu Christi zu tun?

„Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.“(Markus » 7,7)

Warum wird Ostern als das Fest der Auferstehung Jesu Christi gefeiert? Ist Ostern ein biblisches Fest?

In der Bibel wird Ostern nicht mit einem Wort erwähnt. Das Brauchtum um Ostern ist alles andere als christlich und reicht zeitlich wesentlich weiter zurück. Ostern hat seinen Ursprung nicht in der Bibel. Gebräuche und Symbole, die heute mit der Feier von Ostern verbunden werden, können direkt auf die vorchristlichen Ursprünge von Ostern zurückgeführt werden.

„Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden. (2. Timotheus » 4,3-4)
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Es sollte sehr nachdenklich machen, warum Kirchen immer wieder den Fokus auf falsche Daten lenken (» Weihnachten, Ostern, » Sonntagsheiligung). Althergebrachte Traditionen, die nichts mit der Bibel zu tun haben, sollen den Blick von der biblischen Wahrheit ablenken.

Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.“ (Kol. » 2,8)

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und keine Sache menschlicher Auslegung. Die Bibel legt sich selbst aus. Sie ist ohne Widersprüche und die vollkommene von Gott offenbarte Wahrheit. Die Bibel ist die Quelle für alle christlichen Dinge. Sola scriptura

„ Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.“( 2. Kor. » 6,17-18)

Die Begriffe “Fastenzeit, Karfreitag und Ostern” haben ihren Ursprung nicht in den Ereignissen im Leben Jesu Christi – Dr. Martin Eckhardt, 35606 Solms; Auszug Vortrag vom 31. März 2004
Sie gehen auf den “babylonischen Mysterienkult” zurück, der sich um Nimrod (1. Mose » 10,8-12), seine Gattin Ischtar und deren Sohn Tammuz rankte. Dieser Götzenkult wurde zeitweise sogar in Israel praktiziert (Hesek. » 8,13-16), wobei das Sternbild des Tammuz während einer 40-tägigen Unsichtbarkeit am Himmel (Fastenzeit) beweint wurde und sein heliaktischer Erstaufgang im Osten als “Auferstehungsfest” (Ischtarfest) gefeiert wurde.

Dieser babylonische Priesterkult kam später über die Perser nach Kleinasien (Pergamon) und von dort schließlich ins Römische Reich, in dem alle römischen Kaiser ab Julius Cäsar zusätzlich den religiösen Titel des “Pontifex Maximus” (Oberster Priester) trugen. Nachdem das Christentum Staatsreligion geworden war und der Kaiser Gratian diesen religiösen Titel ablehnte, nahm 378 n. Chr. der Bischof von Rom diesen Titel an. Auf diesem Wege fanden schließlich babylonische Namen und Symbole ihren Eingang ins Christentum und ihre Umdeutung bzw. Vermischung mit christlichen Inhalten.

Babylon
Diese Stadt spielte eine Schlüsselrolle in der Entstehung des Götzendienstes, der Zauberei und der widergöttlichen Religion. (vgl. Jesaja » 47, 7-15). In Offenbarung Kapitel » 17 und » 18 wird die Hure Babylon als endzeitliche antichristliche Verführungsmacht gezeigt, die alle Völker zu geistlicher Hurerei verleitet und von Gott gerichtet wird.

Götzendienst
Anbetung von Himmelskörpern (Sonne, Mond, Sterne usw.), Tiere oder Pflanzen verehren und ihnen Opfer dazubringen (vgl. Römer » 1,18-36). Anbetung von Dämonen bildliche Darstellung (Götzenbilder) Anbetung von Menschen. Götzendienst richtet sich an Satan und seine Dämonen. Der Götzendienst war und ist verbunden mit Zauberei, d. h. der Versuch, diese Götzen für eigene Zwecke zu beeinflussen und zu benutzen. In Gottes Urteil stellt Götzendienst geistliche Unzucht (Untreue gegenüber Gott) dar und die Götzendiener fallen unter Gottes Gericht (Offenbarung » 21, 8).

Dämon
Die biblische Bezeichnung für böse Geister, die unter der Herrschaft Satans stehen und ihm dienen. Dämonen gefallene Engel, die sich im Gefolge Satans gegen Gott aufgelehnt haben (2. Petrus » 2,4)

1. Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

2. Gebot
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

3. Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen. Denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Altes Testament » 2. Mose Kapitel 20

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Alexander Hislop – Von Babylon nach Rom, S. 95:
Um die Heiden mit dem Namenschristentum zu versöhnen, ergriff Rom, das seine gewöhnliche Politik verfolgte, Maßnahmen, um die christlichen und heidnischen Feste miteinander zu verschmelzen. Durch eine komplizierte, aber geschickte Anpassung des Kalenders war es im allgemeinen nicht schwierig, Heiden- und Christentum – das jetzt tief im Götzendienst versunken war – dazu zu bringen, sich die Hände zu reichen. Das Werkzeug zur Durchführung dieser Verschmelzung war der Abt Dionysius der Kleine.

Diese Veränderung des Kalenders hinsichtlich des Osterfestes hatte Konsequenzen von großer Tragweite. Dadurch hielt in Verbindung mit der Enthaltsamkeit der Fastenzeit die gröbste Verdorbenheit und der krasseste Aberglauben Einzug in die Kirche. Hislop zitiert die aus dem fünften Jahrhundert stammenden Schriften von Cassianus, einem katholischen Mönch aus Marseille. Sie handeln davon, dass Ostern ein heidnischer Brauch und

keine neutestamentliche Tradition ist: „Man sollte wissen, dass es das Einhalten der vierzig Tage nicht gab, solange die Vollkommenheit dieser Urgemeinde unversehrt blieb“ (Seite 94).

In der New Encyclopaedia Britannica, 15. Ausgabe, Abschnitt „Ostern“:
Die österlichen Bräuche „von alten Zeremonien europäischer und vorderasiatischer heidnischer Frühjahrsfeste“ übernommen wurden. Eines dieser Symbole, der Osterhase, wird als moderner Ersatz für den „Hasen, das Symbol der Fruchtbarkeit im alten Ägypten“, bezeichnet.

Der Osterhase ist kein christliches Symbol
(John Bradner, Symbols of Church Seasons and Days (Symbole der Kirchenfeste und Tage, S. 52) und “Obwohl der Osterhase in zahlreichen christlichen Kulturen adoptiert wurde, hat er nie eine spezifische christliche Interpretation erhalten” (Mirsea Eliade, The Encyclopedia of Religion, (Das Lexikon der Religionen) S. 558).

Vine’s Complete Expository Dictionary of Old and New Testament Words schreibt über Ostern:
„Der Begriff Ostern hat keinen christlichen Ursprung. Er ist ein anderes Wort für Astarte, ein Titel der chaldäischen (babylonischen) Göttin, der Königin des Himmels. Das Passah-Fest, das von Christen in der postapostolischen Zeit gefeiert wurde, war eine Fortsetzung des jüdischen Festes. Das Passah-Fest unterschied sich deutlich von dem heidnischen Fest Ostern. Dies wurde in die abtrünnige westliche Religion als Versuch eingeführt, die heidnischen Feste dem Christentum anzugleichen“ (W. E. Vine, 1985, Stichwort „Easter“).

Die „Encylopaedia Brittanica“ führt aus:
„Das englische Wort ‚Easter’, das dem deutschen ‚Ostern‘ entspricht, offenbart die Schuld des Christentums gegenüber den teutonischen Stämmen von Zentraleuropa. Als das Christentum die Teutonen erreichte, ließ es in seiner Feier dieses großen christlichen Festtages viele der heidnischen Riten und Bräuche einfließen, die mit der Beobachtung ihres ‚Frühlingsfestes‘ einhergingen. Der Umstand, dass das ‚Fest’ der Auferstehung im Frühling stattfand und den Triumph des Lebens über den Tod feierte, machte es für die Kirche leicht, sich mit diesem Ereignis zu identifizieren, dem fröhlichsten Fest der Teutonen, das zu Ehren des Todes des Winters, der Geburt eines neuen Jahres und der Wiederkehr der Sonne gefeiert wurde.

Eostre (oder Ostera), die Göttin des Frühlings, gab dem christlichen Feiertag ihren Namen. Die Idee des Eies als Symbol der Fruchtbarkeit und des erneuerten Lebens geht auf die alten Ägypter und Perser zurück, die ebenfalls den Brauch hatten, während des Frühlingsfestes Eier zu färben und zu essen. Diese antike Vorstellung der Bedeutung des Eies als Symbol des Lebens entwickelte sich zur Vorstellung, das Ei als ein Symbol der Auferstehung zu sehen. Nach einem alten Aberglauben tanzt die Sonne, die am Ostermorgen aufgeht, am Himmel; dieser Glaube geht zurück auf das alte heidnische Frühlingsfest, als die Zuschauer zur Ehre der Sonne tanzten. Die protestantischen Kirchen folgten auch dem Brauch, am Ostermorgen beim Aufgang der Sonne Gottesdienste abzuhalten“ (Ausgabe 1959, Band 7, Seiten 859-860).

In seinem Buch Catholic Customs and Traditions beschreibt Greg Dunes, wie das Christentum dieses vorchristliche Symbol übernommen hat:
„In dem antiken Ägypten und Persien tauschten Freunde bemalte Eier zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, zu Beginn ihres neuen Jahres. Die Eier waren für sie ein Symbol der Fruchtbarkeit, denn das Hervorgehen eines Lebewesens vom Ei war für die Menschen der Antike etwas Überraschendes. Im Nahen Osten übernahmen Christen diesen Brauch und das Osterei ist zu einem religiösen Symbol geworden. Es stellte das Grab dar, aus dem Jesus zu neuem Leben hervorging“ (1992, Seite 101).

Harper’s Bible Dictionary, 1961, Stichwort „Tammus“:
Schon lange vor dem Christentum gab es Frühjahrsfeste, welche die Auferstehung einer verstorbenen Gottheit feierten. Eine der wichtigsten Feiern war jene zu Ehren von Tammus, dem babylonischen „Gott der Weiden und der Herden und der Vegetation. Er war der Gatte und Bruder von Ischtar (Aschera), der Göttin der Fruchtbarkeit. Babylonische Epen bewahren die Geschichte des jährlichen Sterbens von Tammus im Herbst, wenn die Vegetation verwelkt, seinen Aufbruch in die Unterwelt, sein Wiederbringen durch die trauernde Ischtar und seine Rückkehr im Frühling zur befruchteten Oberwelt“

Der Historiker, Will Durant, schreibt in seinem Werk Geschichte der Zivilisation, S. 235, 244-245:
“Ishtar (Astarte für die Griechen, Ashtaroth für die Juden), interessiert uns nicht nur als ein Analog der Ägyptischen Isis und Prototyp der Griechischen Aphrodite und der Römischen Venus, sondern als die formelle Erbin einer der seltsamsten Bräuche der Babylonier, welches uns hauptsächlich von einem Zitat des Herodotus bekannt ist:

„Jede einheimische Frau ist verpflichtet, einmal in ihrem Leben im Tempel der Venus (Oster) zu sitzen und Verkehr mit einem Fremden zu haben.’”

Ist es da ein Wunder, dass die Bibel über dieses religiöse System, das von dieser antiken Stadt ausging, als Geheimnis Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde” (Rev. 17:5) spricht?

Aus dem Buch Egyptian Belief and Modern Thought (Ägyptischer Glauben und Modernes Denken), von James Bonwick, S. 211-212:
“Eier wurden in den Ägyptischen Tempeln aufgehängt. Bunson macht uns aufmerksam auf das schlichte Ei, welches das Emblem des fruchtbaren Lebens darstellt, das aus dem Mund des großen Ägyptischen Gottes hervorkommt. Das mystische Ei stammt von Babylonien, welches die Venus Ishtar ausbrütete, und das vom Himmel in den Euphrates fiel. Gefärbte Eier waren religiöse Osteropfer in Ägypten, wie es heute noch in China und Europa geschieht. Ostern oder der Frühling war die Zeit der irdischen und himmlischen Geburt.”

“Gott hat uns über alle Dinge informiert, die sowohl für unser irdisches Leben als auch für die Ewigkeit wichtig sind.” Prof. Werner Gitt

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