Work Hard – Play Hard – Subtile Taktiken der Ausbeutung

Eine Dokumentation über unsere Leistungsgesellschaft, die den einzelnen Mitarbeiter geschickt instrumentalisiert für eine optimale Gewinnmaximierung. Es sind subtile Taktiken der Ausbeutung, die in diesem Film analysiert werden und zeigt die perfiden Methoden des heutigen Personalmanagements in Unternehmen. Bei Auswahl, Motivation und Training von Mitarbeitern wird nichts dem Zufall überlassen.
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Selbst die moderne Büroarchitektur hat nur ein Ziel: Arbeitnehmer und deren Leistungen zu optimieren.

Aldous Huxley trifft » George Orwell und Franz Kafka. Da kommentiert Carmen Losmann mit ihren sauber aufgeräumten Bildern das unaufhörliche Tonspur – Geplätscher der Raum – und Kommunikations-Nachdenker. Willkommen in Einsamkeit und Entfremdung im motivierten Team!“ Leipziger Volkszeitung

In der Endlosschleife des Optimierungsgequatsches

Der Dokumentarfilm „Work Hard – Play Hard“ ist eine betrübliche Reise in der Endlosschleife des Optimierungs- und Nachhaltigkeitsgequatsches, in dem der Mensch am Ende nur noch ein Diagramm in einer SAP-Software namens Human Capital Management ist. Carmen Losmann hat mit klugem, nüchternem Blick einen Gruselfilm erster Güte geschaffen. Zum » Artikel zeit.de

Manipulation auf höchstem Niveau

Unterstützung erhalten Unternehmen durch eine Armee von externen Coaches, Beratern und Trainern, die Methoden der fiktiven „Menschenführung“ in Seminaren, Assessment-Centern und Einzelgesprächen umsetzen. Unter dem Vorwand Mitarbeiter zu unterstützen, werden diese kontrolliert, gesteuert und messbar gemacht. Menschen können vortrefflich gesteuert werden, wenn man ihnen vorgaukelt, alles wäre zu ihrem besten. Manipulation auf höchstem Niveau.

Selbstoptimierung heißt das neue Zauberwort für Unternehmen

Da loben sich Manager und Unternehmensberater, wenn sie sich im Manager-Speech – eine Ansammlung von Phrasen, die als verbindender Bestandteil einer Führungselite dienen – ihrer Manipulationsmethoden rühmen, mit denen sie das „Humankapital“ auf Effizienz trimmen. Diese neuen „Managementmethoden“ sind eine sektiererische und bewusst gewählte Art der Kontrolle durch Unternehmen und für diese äußerst » profitabel.
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Das wird beschönigend als „Human Resources Management“ bezeichnet

Das “Wir” der Firma ist ein Imperativ, der Anspruch an die Mitarbeiter despotisch. Es geht nicht um den Menschen. Es geht einzig und allein um “Resources Management” und Gewinnmaximierung. Subtile Taktiken, um Arbeitnehmer » auszubeuten. Nur die Gewinne, die Mitarbeiter mit ihrer fügsamen Selbstausbeutung erwirtschaften, werden nicht mit ihnen geteilt, noch partizipieren sie davon.

Horror-Dokumentation: Die Ressource Mensch muss optimiert werden

”Work Hard, Play Hard” zeigt, wie das letzte bisschen Leistung aus Arbeitskräften herausgepresst werden soll. Und zwar mit einer Art » Gehirnwäsche. Willkommen in der neuen Arbeitswelt. Zum » Artikel welt.de

Der Film zeigt anspruchsvoll, wie weit die von Wachstums- und Gewinnmaximierungs-Gier geprägte Unternehmens- und Beraterwelt inzwischen von Werten wie Vertrauen, Aufrichtigkeit, Mitgefühl, Nächstenliebe, Respekt und Freundlichkeit entfernt sind.

Angriff auf das Individuum … Es erfasst einen zugleich Kälte und Angst.“ Frankfurter Rundschau

Es scheint für Arbeitnehmer ausreichend zu sein, zu einer vorgetäuschten „Gemeinschaft“ zu gehören und das subjektive Gefühl von scheinbarer „Anerkennung“ oder einem tollen Workflow suggeriert zu bekommen.

Es ist erschütternd zu sehen, wie jegliche Menschlichkeit auf der Strecke bleibt. Und besonders erschreckend, dass Arbeitnehmer, nicht realisieren wollen, was mit ihnen passiert. Das Manipulationsinstrument „Human Resources Management“ scheint perfekt zu funktionieren.

Work Hard – Play Hard – Trailer

In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebs die Sanierung der Mitarbeiter. » Quelle workhardplayhard-film.de/

Auszeichnungen Work Hard – Play Hard

•    FIPRESCI Preis DOK Leipzig 2011
•    Preis der ökumenischen Jury DOK Leipzig 2011
•    Healthy Workplaces Award DOK Leipzig 2011
•    Goldener Schlüssel Dokumentarfilmfestival Kassel 2011

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Work Hard – Play Hard – Subtile Taktiken der Ausbeutung
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